Buch “Heizen mit Holz” als Geschenk zum Kamineinsatz

Wer bis zum 31.10.2010 bei Kamineinsaetze.eu einen Kamineinsatz bestellt, der bekommt von uns zusätzlich zu dem Geschenkspaket das Buch “Heizen mit Holz in allen Ofenarten” gratis dazu.

Dieser Titel ist ein nützlicher Ratgeber für alle, die mit Kamin oder Holzofen heizen. Der Author, Hans-Peter Ebert, behandelt ausführlich alle Themen, die mit einer Holzheizung zusammenhängen.

Sie finden in diesem Buch viele nützliche Informationen und Tipps, wie z.B.:

  • Wie Sie gutes Brennholz auswählen
  • Wo Sie Brennholz günstig beschaffen
  • Wie die optimale Brennholzlagerung ausschauen soll
  • Wie Sie Ihren Kamin richtig anheizen und betreiben
  • Wie Sie sich selbst Kaminholz zubereiten können
  • Was Sie beim Heizen mit Holz unbedingt beachten sollen
  • Und vieles mehr…

Nutzen Sie die Gelegenheit und bestellen Sie bis zum 31.10.2010 einen Kamineinsatz Ihrer Wahl und erhalten Sie das Buch Heizen mit Holz in allen Ofenarten von Hans-Peter Ebert gratis dazu!

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Kamin

Kamin begleitet Menschen seit Jahrhunderten als Quelle für Wärme und Gemütlichkeit im Haus. Über diese Zeit kam beim Kamin zu technischen Änderungen, von einem offenen Kamin bis zu heutigem Heizkamin mit geschlossenem Kamineinsatz.

Kamin dient nicht nur als eine bloße Dekoration, sondern übernimmt heutzutage auch die Funktion einer Raumheizung. Auch heute wird Kamin für seine individuelle Form geschätzt. Ästhetisch gestalteter Kamin kann optimal in den Wohnraum integriert werden.

Wegen der erhöhten Anforderungen auf die Wirtschaftlichkeit und Umweltfreundlichkeit der einzelnen Heizungsarten wurde von dem ursprünglichen Konzept eines offenes Kamines in den letzten Jahrzehnten abgelassen und stattdessen kam ein moderner Heizkamin mit Kamineinsatz und Glastür in den Vordergrund.

Ein geschlossener Kamin hat einen wesentlich höheren Wirkungsgrad und dank der ausgereiften Verbrennungstechnik des Kamineinsätze erzielt er eine emissionsarme Holzverbrennung.

Kamine können diverse Formen haben. Außer der gestalterischen Form ist auch die günstige Platzierung des Kamins in Wohnraum entscheidend. Die Sitzgarnitur und der Kamin sollten nicht durch Verkehrsflächen getrennt werden. Die Positionierung des Kamines in einem ruhigen Bereich ermöglicht eine angenehme Atmosphäre beim genießen des Flammenspiels.

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Kamineinsatz

Kamineinsatz ist eine geschlossene Feuerstätte mit Glasscheibe, die für den Einbau in einen Heizkamin verwendet wird. Kamineinsätze können aus Stahlblech oder Gusseisen hergestellt.

Brennraum des Kamineinsatzes

Der Brennraum eines Kamineinsatzes aus Stahlblech wird meistens mit Schamotte-, Vermiculit- oder Feuerbetonplatten ausgekleidet, um die Chassis des Kamineinsatzes vor Einwirkung der Hitze zu schützen. Kaminensätze mit solcher Brennraumauskleidung erzielen eine höhere Verbrennungstemperatur als gusseiserne Kamineinsätze, was für die vollkommene und emissionsarme Holzverbrennung wichtig ist.

Wirkungsgrad des Kamineinsatzes

Der Wirkungsgrad von Kamineinsätzen liegt meinstens zwischen 70 – 85 %, es gibt aber auch Kamineinsätze, die sogar Wirkungsgrade über 90 % erzielen, z. B. der Kamineinsatz Venus 12.1. Je höher der Wirkungsgrad ist, desto effizienter der Kamineinsatz das Holz verbrennt und die so entstehende Wärme für die Raumerwärmung nutzt. Mit steigendem Wirkungsgrad senkt aber die Abgastemperatur, so dass für Kamineinsätze mit hohem Wirkungsgrad feuchteunempfindliche Fertigteilschornsteine oder Edelstahlschornsteine erforderlich sind.

Externe Luftzufuhr des Kamineinsatzes

Der Kamineinsatz kann meistens auf eine externe Verbrennungsluftzufuhr angeschlossen werden und somit raumluftunabhängig betrieben werden. Das ist vor allem in modernen, gut gedämmten Häusern notwendig.

Kamineinsatz mit Warmluftverteilung

Kamineinsätze können mit so genanntem Warmluftmantel ausgestattet werden, um die Warmluft im Haus verteilen zu können. Das Warmluftverteilungssystem nutzt flexible Aluflexrohre mit Thermoventilatoren, um das ganze Haus zu beheizen.

Wasserführender Kamineinsatz

Wasserführende Kamineinsätze (Kamineinsatz mit Wärmetauscher) können auf die Zentralheizanlage über einen Pufferspeicher angeschlossen werden und das Haus mit Heiz- und Brauchwasser zu versorgen.

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Wärmedämmung für Kamine

Die richtige Wärmedämmung ist ein unverzichtbares Bestandsteil jedes Kaminbaus. Die Wärmedämmung ist notwendig, da in dem Heizkamin (innerhalb seiner Verkleidung) sehr hohe Temperaturen entstehen. Die umgebenden Wände, Decke und Boden innerhalb der Kaminverkleidung müssen von deren Einwirkung geschützt werden.

Bei der Wärmedämmung sind die Vorgaben des Kaminherstellers einzuhalten. Dieser kann auch die geeigneten Materialien und Mindeststärken empfehlen.

Für die Wärmedämmung eines Kamins eignen sich besonders gut Wärmedämmungsplatten aus Kalziumsilikat, die Speziell für diesen Zweck hersgestellt sind. Diese Platten werden unter verschiedenen Marken angeboten, wie z.B. Silca oder Promasil.

Die Platten sind in verschiedenen Stärken lieferbar. Die Platten sind selbsttragend und leicht zu bearbeiten (mit üblichen Holzverarbeitungsgeräten). Wenn es keinen Bedarf an einen Speichermantel gibt, kann man sogar die ganze Kaminverkleidung aus diesen Platten durchführen oder diese mit anderem Material mit Speicherkapazität kombinieren. Da die Platten wärmeisolierend sind, wird bei dieser Art der Kaminverkleidung keine Wärme akkumuliert.

Die sämtliche Wände innerhalb der Kaminverkleidung sind zu dämmen. Dabei gibt es andere Anforderungen an die Materialstärke der Wärmedämmung für brennbare und tragende Wände als für unbrennbare Wände. Hier sind ebenfalls die Angaben des Herstellers der Feuerstätte einzuhalten.

Der Boden innerhalb der Kaminverkleidung soll ebenfalls gedämmt und zusätzlich auf die ausreichende Tragfähigkeit überprüft werden. Die Kaminverkleidung des Heizkamins einschließlich des Kamineinsatzes kann leicht je nach verwendetem Material einige hundert Kilo wiegen.

Die Decke oberhalb des Heizkamins soll mit einer “falschen Decke” aus der Dämmplatte geschützt werden. Da die heiße Luft nach oben steigt ist darauf zu achten, dass diese falsche Decke schräg nach oben Richtung Aufstellungsraum ausgeführt ist. Unmittelbar unter dieser falschen Decke muss ein Kamingitter eingebaut werden, um die Wärme wegzuleiten. Auf diese Weise entsteht in oberem Bereich der Kaminverkleidung kein Luftpolster aus heißer Luft, der sich dort sonst ansammeln würde. Von der Oberkannte des Kamingitters bis zur (echten) Decke ist ebenfalls an die vorgeschriebenen Mindestabstände zu achten.

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Abstand

Bei der Installation eines Heizkamins (Kamineinsatzes) muss man die vom Hersteller vorgegebene Mindestabstände vom Verkleidungsmaterial einhalten.

Beim Betrieb des Kamineinsatzes entsteht Wärme (Konvektions- und Strahlungswärme).

Die vom Hersteller vorgegebenen Mindestabstände vom Verkleidungsmaterial sind unbedingt einzuhalten. Bei der Nichteinhaltung kann es mit der Zeit zu Schäden an der Kaminverkleidung oder sogar auf dem Kamineinsatz kommen, da die Luftströmung verhindert wird.

Für Kamineinsätze mit Warmluftmantel reichen je nach Herstellerangabe kleinere Abstände, da die Konvektionswärme durch den Warmluftmantel abgeführt wird.

Die umgebenden Materialien und der Kamineinsatz sind einer schweren Temperaturbelastung ausgestellt, da innerhalb der Kaminverkleidung sehr hohe Temperaturen entstehen.

Die Wände, Decke und der Boden innerhalb der Kaminverkleidung müssen zusätzlich gedämmt werden.

Die in der Kaminverkleidung entstehende Konvektionswärme muss abgelüftet werden, um Hitzestau im Innerem des Kamins zu verhindern.

Dafür nutzt man Kamingitter aus Metall. Bei der Wahl der geeigneten Kamingitter (Anzahl und Größe) sind auch die Angaben des Herstellers zu beachten. Üblicherweise wird ein Kamingitter unter dem Kamineinsatz installiert und ein im oberen Bereich der Kaminverkleidung. Auf diese Weise ist die Luftströmung innerhalb des Kaminmantels gewährleistet.

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Heizkamin

Heizkamin ist eine Weiterentwicklung des offenen Kamins. Während offene Kamine lediglich als optischer Element im Wohnraum dienen, werden Heizkamine auch zum Heizen verwendet.

Ein Heizkamin besteht aus einem Kamineinsatz, der das Herzstück der Anlage darstellt. Die Verkleidung des Heizkamins kann aus verschiedenen Materialien individuell gestaltet werden. Die verputzte Oberfläche kann zusätzlich mit Kacheln dekoriert werden.

Heizkamine können dank heutigem Stand der Heiztechnik Wirkungsgrade von bis zu ca. 90 % erreichen. Die vom Heizkamin erzeugte Wärmeenergie wird größteils als Konvektionswärme und teilweise auch als Strahlungswärme abgegeben.

Konvektionswärme entsteht durch die Erwärmung der herumströmenden Luft. Deswegen sind Heizkamine in untererem sowie oberem Bereich mit einem oder mehreren Kamingittern versehen, um die Konvektion zu ermöglichen.

Ein Teil der Wärme wird als Strahlungswärme über die Glasscheibe abgegeben. Durch diese Art der Wärme werden die Objekte (nicht Luft) gleichmäßig erwärmt.

Ein Heizkamin kann mit einem Kamineinsatz mit Wamluftmantel ausgestattet werden. Somit ist es möglich, gleichzeitig mehrere Räume (nicht nur den Aufstellungsraum) mit der Konvektionswärme zu beheizen. Hierzu werden flexible Aluflexrohre angewendet. Die Luftverteilung funktioniert entweder auf dem Prinzip der Thermodynamik (natürliche Luftzirkulation) oder mit Hilfe eines Thermoventilators als Zwangszirkulation.

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