Ein Heizkamin mit Kamineinsatz gibt die Wärmeenergie in zwei Formen in den Aufstellungsraum ab. Die Wärme aus Heizkamin (Warmluftkamin) teilt sich in Strahlungswärme (Wärmestrahlung) und Konvektionswärme (Wärmemitführung, Konvektion). Diese zwei Prozesse erwärmen den Raum, aber jede auf eine andere Art.
Strahlungswärme (Wärmestrahlung)
Wärmestrahlung funktioniert auf dem Prinzip der elektromagnetischen Schwingungen. Sie ist der Lichtstrahlung ähnlich. Der menschliche Körper empfingt diese Art der Wärme wie Sonnenstrahlen, also als sehr angenehm. Die Wärmestrahlung erfolgt bei einem Heizkamin vor allem über die Glasscheibe, im kleineren Ausmaß über die gesamte Oberfläche des Kamineinsatzes.
Wärmestrahlung erwärmt direkt die Gegenstände (auch den menschlichen Körper) ohne dass dabei die Luft erwärmt ist. Die Wärmestrahlen werden von dem wärmeren Objekt ausgestrahlt und können in dem kälteren Objekt wieder gespeichert werden. Aus diesem Grund ist günstig, die Kaminverkleidung aus einem Material herzustellen, der eine hohe Wärmespeicherkapazität (Absorpsionsvermögen) hat. Die Wärme wird dann kontinuierlich und gleichmäßig in den Aufstellungsraum ausgestrählt.
Konvektionswärme (Konvektion, Wärmemitführung)
Diese Art der Wärmeübertragung nutzt die strömenden Luftteilchen für die Wärmeverteilung. Hier wird die Luft erwärmt und diese kann auf beliebige Stellen im Haus abgeleitet werden, um auch entfernte Räume mitzuheizen.
Die Konvektion kann entweder auf eine natürliche Weise erfolgen (kalte Luftteilchen sind schwerer als warme Luftteilchen) oder sie erzwungen sein (Einsatz vom Thermoventilator).
Für die Wärmeverteilung im Haus wird der Kamineinsatz mit einem Konvektionsmantel (Warmluftmantel) ausgestattet.
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