Kamineinsatz

Kamineinsatz ist eine geschlossene Feuerstätte mit Glasscheibe, die für den Einbau in einen Heizkamin verwendet wird. Kamineinsätze können aus Stahlblech oder Gusseisen hergestellt.

Brennraum des Kamineinsatzes

Der Brennraum eines Kamineinsatzes aus Stahlblech wird meistens mit Schamotte-, Vermiculit- oder Feuerbetonplatten ausgekleidet, um die Chassis des Kamineinsatzes vor Einwirkung der Hitze zu schützen. Kaminensätze mit solcher Brennraumauskleidung erzielen eine höhere Verbrennungstemperatur als gusseiserne Kamineinsätze, was für die vollkommene und emissionsarme Holzverbrennung wichtig ist.

Wirkungsgrad des Kamineinsatzes

Der Wirkungsgrad von Kamineinsätzen liegt meinstens zwischen 70 – 85 %, es gibt aber auch Kamineinsätze, die sogar Wirkungsgrade über 90 % erzielen, z. B. der Kamineinsatz Venus 12.1. Je höher der Wirkungsgrad ist, desto effizienter der Kamineinsatz das Holz verbrennt und die so entstehende Wärme für die Raumerwärmung nutzt. Mit steigendem Wirkungsgrad senkt aber die Abgastemperatur, so dass für Kamineinsätze mit hohem Wirkungsgrad feuchteunempfindliche Fertigteilschornsteine oder Edelstahlschornsteine erforderlich sind.

Externe Luftzufuhr des Kamineinsatzes

Der Kamineinsatz kann meistens auf eine externe Verbrennungsluftzufuhr angeschlossen werden und somit raumluftunabhängig betrieben werden. Das ist vor allem in modernen, gut gedämmten Häusern notwendig.

Kamineinsatz mit Warmluftverteilung

Kamineinsätze können mit so genanntem Warmluftmantel ausgestattet werden, um die Warmluft im Haus verteilen zu können. Das Warmluftverteilungssystem nutzt flexible Aluflexrohre mit Thermoventilatoren, um das ganze Haus zu beheizen.

Wasserführender Kamineinsatz

Wasserführende Kamineinsätze (Kamineinsatz mit Wärmetauscher) können auf die Zentralheizanlage über einen Pufferspeicher angeschlossen werden und das Haus mit Heiz- und Brauchwasser zu versorgen.

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